Bühnenbild für das Staatstheater Augsburg
Szenisches Oratorium von Josef Haydn und Bernhard Lang

Libretto: I. John Milton; II. André Bücker nach Lord Byron und Jean Paul
Dialoge Dietmar Dath

Musikalische Leitung Ivan Demidov
Inszenierung André Bücker
Bühne Felix Weinold
Kostüme Lili Wanner
Puppenbau Kerstin Dathe
Video Florian Schuster
Live-Elektronik Jürgen Branz
Licht Marco Vitale
Choreografie Adriana Mortelliti
Dramaturgie Vera Gertz, Sophie Walz

https://staatstheater-augsburg.de/das_ende_der_schoepfung_ua


Staatsintendant André Bücker widmet sich der menschengemachten Apokalypse im Rahmen eines szenischen Oratoriums mit einer spartenübergreifenden Besetzung aus Sänger:innen, Tänzer:innen und Schauspieler:innen. Musikalisch schreibt »Das Ende der Schöpfung« klassische Traditionslinien in die Moderne fort. Texte, Musik und Tanz verbinden sich zu einem komplexen Gesamtkunstwerk.


Der visionäre Science-Fiction-Autor Dietmar Dath hat die Rezitative in Haydns großem Oratorium »Die Schöpfung« in Szenen für Schauspieler:innen verwandelt. Seine Figuren befragen hintersinnig den Akt der Schöpfung als kreativen Prozess zwischen Aneignung und Zerstörung und damit auch sich selbst. Der dritte Teil der Original-»Schöpfung« ist durch eine Neukomposition von Bernhard Lang, einem der herausragenden Komponisten unserer Zeit ersetzt, der zu André Bückers Libretto einen schonungslosen Blick auf den Zustand des Anthropozäns und die Zukunft der Menschheit wirft.

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