Bühnenbild für Narziss/Bolero, 2016/17
Theater Augsburg
Choreographie: Riccardo de Nigris
Kostüme: Katharina Diebel
Licht: Marco Vitale
Spiegelboden ca. 2,5 x 10 m, Laufband, Käfig aus goldenen Seilen,
Kleiderstange mit LED-Beleuchtung (Farbwechsel weiß/orange),
4 vertikale Farbstreifen an der Rückwand, aufziehbar, je ca. 9 x 1,5 m,
Projektion ca. 5 x 14 m

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Wühltisch, 2014/15
Slow-Motion-Video, 20 Min.
https://vimeo.com/132929493Idee und Regie: Felix Weinold
Kamera und Postproduction: Jürgen Branz
Kamera: SONY PMW F5
Gedreht im April 2015 im Staatlichen Textil-
und Industriemuseum Augsburg
Projektionstisch 150 x 266 cm
Regal mit 120 T-shirts

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Cursor, 2012/2013
Leuchtstoffröhren, Fassungen, Vorschaltgeräte, Platinen,
Photosensoren, MDF-Platten, Kabel. 280 x 500 x 100 cm
Die Lichtwand „Cursor“ besteht aus vier fast wandhohen schwarzen Tafeln, die in zehn Zeilen mit insgesamt 40 Leuchtstoffröhren bestückt sind, die zu Beginn der Ausstellung gleichzeitig eingeschaltet werden. Jede Neonröhre hat eine technisch bedingte Eigendynamik; durch die verbauten einfachen Schaltgeräte dauert es unterschiedlich lange, bis das Licht der einzelnen Lampen nach dem typischen Flackern und Geräusch gleichmäßig strahlt. Ein jeweils rückseitig aufgelöteter Chip sorgt dafür, daß die Röhre wieder ausgeschaltet wird, sobald sie vollständig eingeschaltet ist.

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Pas de Deux, 2012/2013
Felix Weinold feat. lab binaer – Labor für Medienkunst
6 Video-Projektoren, Computer, .mov-Container.
Zwei Bodenprojektionen à 120 x 120 cm, vier Wandprojektionen à 68 x 120 cm

“Reinige den Raum so lange mit den Dir zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln, bis er komplett sauber ist. Stelle Dich dann in einer beliebige Ecke ab.” So in etwa läßt sich die im Chip eines Putzroboters codierte Aufgabe umreißen. Für die Videoarbeit “Pas de Deux” wurden in einem engen Raum gleichzeitig ein Putz- und ein Saugroboter in Gang gesetzt. Dadurch stören sie sich gegenseitig in dem Versuch, die Dimensionen des Raumes wahrzunehmen und treten miteinander in Interaktion.

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White Noise, 2012/2013
Felix Weinold feat. lab binaer – Labor für Medienkunst

Noch heute, im Zeitalter digitaler Musikdateien, schwören manche Audiophile bei der Wiedergabe von Musik auf den klassischen Schallplattenspieler.

Bei der Installation »White Noise« ist die Platte leer, die Rille wurde also ohne akustische Information in den Rohling geschnitten. Trotzdem kann man bei genauem Hinhören eine beeindruckende Bandbreite an Frequenzen wahrnehmen.

Durch äussere Einflüsse wie z.B. Staub findet im Laufe der Ausstellung ein mechanischer Alterungsprozess statt, der eine Veränderung des akustischen Nichts erzeugt. So wird aus Nichts im Laufe der Zeit eine komplexe »Noise«-Skulptur.

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Window Shopping, 2012/2013

Felix Weinold feat. lab binaer – Labor für Medienkunst
Lamellen-Vorhänge, Radar-Sensoren, Zahnriemen-Räder,

Schrittmotoren, Arduino-Script. Drei Einheiten à 140 x 250 x 20 cm
Wer durch die Schaufenster der Neuen Galerie im Höhmannhaus blicken will, sieht sich damit konfrontiert, daß seine Neugier auf die im ersten Raum blinkende Lichtskulptur unbefriedigt bleibt: der Lamellenvorhang schließt sich bei Annäherung, und öffnet sich erst wieder, wenn man sich entfernt. Allerdings wird deutlich, daß die beiden Installationen miteinander korrespondieren: wo in der Neonarbeit die Leuchtstoffröhren weiße Zeilen auf schwarzem Grund bilden, tun dies schwarze Streifen gleicher Breite und Abstände auf dem Lamellenvorhang. Das Bild kippt also zwischen positiv und negativ, ausgelöst durch den Betrachter selbst.

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„Paradise“, Installation im U-Bahnhof Gesundbrunnen, Berlin, 2008

3 Deckenmodule mit farbigen LED-Strahlern, Bewegungsmeldern, MP3-Playern

 

Im Rahmen des Kunstprojekts „einhalten“, organisiert von der Galerie Graziosa Giger aus Leuk Stadt / Schweiz, wurden drei kreisrunde Deckenlampen der U-Bahn-Station Gesundbrunnen in Berlin durch runde Module ersetzt. Trat ein Passant in den Bereich des darin befindlichen Bewegungsmelders, schalteten sich drei starke LED-Scheinwerfer in Grün bzw. Blau ein. Es ertönten Vogelstimmen / Walgesänge. Der Passant hielt überrascht inne, wurde für die Umstehenden durch das farbige Licht zu einer temporären Skulptur, und fühlte sich vom hektischen Alltag kurzzeitig in ein kleines Paradies versetzt. Einige dieser Kurzskulpturen wurden fotografiert.

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